Burnout-Prävention & Coaching in Lebenskrisen Pascale Grillon
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Liebeskummer-Hilfe Basel an der Greifengasse

Der Entzug von Liebe, kann sich anfühlen wie der Entzug einer starken Droge. Warum kommen manche Menschen besser klar damit und weshalb stürzt es andere in eine tiefe Depression?

Die Gründe besser damit klar zu kommen können verschieden sein, zum Teil schafft man es einfach besser zu verdrängen, stürzt sich in Arbeit oder geht gleich wieder eine neue Beziehung ein.

Andere sind nach einer Trennung so schlecht beieinander, wie wenn der Partner gestorben wäre.
Grauenhafte seelische Schmerzen sind spürbar, die sich durchaus auch körperlich stark bemerkbar machen können. Diese Menschen, sind fast nicht mehr fähig im Alltag zu funktionieren.

In meiner Praxis höre ich immer wieder Sätze wie „ es ist wie wenn mir ein Arm oder Bein fehlt“ „es fühlt sich an wie eine grosse Wunde“ „ mein Herz wurde mir herausgerissen“ „ Ich fühle mich absolut leer“,

Warum ist das so? Wir haben im Körper verschiedene Hormone und Botenstoffe die über aktiv, passiv, traurig, glücklich, Hunger oder Appetitlosigkeit, sexuelle Lust oder Unlust….etc etc. zuständig sind.

Sind wir in der Balance, kann man sich das vorstellen wie ein wunderbar klingendes klassisches Orchester. Stellen wir uns jetzt mal vor, dass jedes Instrument ein Hormon wäre.

Was würde wohl passieren, wenn sich jetzt ein Teil der Geiger zu den Flötisten und ein Teil der Flötisten zu den Gitarristen setzen würde ect….das Chaos und unschöne Klänge wären vorprogrammiert. So kann man sich das vielleicht etwas sehr einfach dargestellt vorstellen.

Wird man verlassen oder abgewiesen, wird Adrenalin (ein Hormon das Energie im Körper freisetzt) ausgeschüttet. Der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren und es ist möglich in ganz kurzer Zeit ohne Probleme extrem viele Kilos an Gewicht zu verlieren. Wohlfühlhormone verabschieden sich so ziemlich in der Zeit. Dieser andauernde Stress in dem sich der Körper befindet hat den Nachteil, dass das Hormon Cortisol in Kraft tritt. Cortisol ist ein Stresshormon welches den Körper schlussendlich in das totale Ungleichgewicht bringt.

Wieviel Cortisol sich dann im Körper befindet oder wieviel in welcher Zeit im Körper abgebaut wird, ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Darum nützt auch ein „jetzt reisse Dich mal zusammen“ nicht viel.

Menschen die besonders stark leiden, besitzen oft ein grosses Herz und haben sich sehr geöffnet.
Kann man also sehr intensiv lieben, verhält es sich halt wie bei einer Kurve die steil nach oben steigt (Höhenflug), entliebt sich der Partner fällt sie steil herunter und man schlägt böse auf.

Viele Leute werden so einen Höhenflug gar nie erleben, fallen dafür aber auch nie so tief und diese können dann gar nicht nachvollziehen, warum ein leidenschaftlicher Mensch den Boden so verlieren kann. Oft wird man belächelt oder als sehr schwach angesehen.

Liebeskummer können Deine Freundschaften stark belasten

Gehört man also zu dieser Gruppe von Mensch die viel Cortisol produziert, rutscht man oft in eine tiefe Depression, auch wenn man vielleicht vorher noch nie eine hatte.

Die Gedanken sind nicht mehr abstellbar (Gedankenkreisen), man kann sich auf nichts mehr konzentrieren, nicht mehr zuhören, keine normale Unterhaltung mehr führen, ständige wiederholende Fragen wie „was hätte ich besser machen können“ meinst du wenn ich das oder das mache, kommt mein Partner zurück?“ etc etc. unterbrochen von Heulattacken, oder man betrinkt sich und holt dann strunzbesoffen mitten in der Nacht seine Freunde aus dem Bett. Selbst für den besten Freund kann dies ganz schön anstrengend sein. Sozialer Rückzug kann folgen, man schottet sich ab, antwortet evt. gar nicht mehr, oder ist gar nicht mehr anwesend, egal wo man sich gerade befindet, man nimmt es ja überall mit. Ablenken mit TV schauen…unmöglich…es könnte vermutlich auch ein Porno laufen, man nimmt nichts mehr auf. Radio hören…noch schlimmer, da ausgerechnet im Radio garantiert die Lieder gespielt werden, die Du mit Deinem Expartner gehört hast, es ist wie ein Fluch.

Auch Sex- oder andere Süchte sind nicht selten und sind einfach eine Flucht, diesen Schmerz nicht mehr zu spüren, doch auch das, macht es nur noch schlimmer.

Dieser Zustand kann Monate, Jahre dauern und wird von Freunden die so etwas vielleicht noch nie erlebt haben schwer verstanden. Da das Selbstbewusstsein dann eh schon auf dem Nullpunkt ist und man dies noch zu spüren bekommt, wird alles nur noch schlimmer.

Was kannst Du also tun?

Es ist manchmal besser, sich an eine neutrale Person zu wenden an eine/n Therapeutin/en.
Am besten Du rufst an und versuchst in Dich hinein zu spüren….ist Dir diese Stimme sympathisch? Spürst Du Herzlichkeit? Falls ja, melde Dich mal für eine Sitzung an und wenn Du Dich anschliessend schon ein wenig besser fühlst, weil Du verstanden wurdest und Du ohne schlechtes Gewissen einfach in Ruhe abladen konntest…dann bist Du auf dem richtigen Weg.

Entscheidend, ist manchmal nicht die Art der Therapie (viele Wege führen nach Rom) sondern mehr ob es zwischen Therapeuten und Dir absolut stimmt.

Vermutlich bist Du ein sehr leidenschaftlicher Mensch und auch wenn es Dir jetzt noch so schwer fällt….lieber die Fähigkeit zu spüren, als innerlich tot zu sein…oder? Ich garantiere Dir, wenn Du da durch bist, wirst Du stärker sein und in Deinem Leben werden neue Türen aufgehen.

Viel Glück!

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