Neurofeedback eignet sich sehr gut für Kinder, Jugendliche und Studierende. Es ist eine medikamentenfreie Therapieform die sanft hilft, dass sich das Gehirn besser selbstreguliert. ADHS/ADS, Lernstörungen, schulischer Stress, Schlafstörungen, Bettnässen, Angst und Panik, Zwänge, Tics...alles Dinge die oft auftreten können, wenn man unter Druck steht, leisten und abliefern zu müssen. Ist dies der Fall, gibt es es oft eine grosse Unruhe innerhalb der Familie und alle leiden.
Bei Aufmerksamkeitsproblemen ist häufig eine erhöhte Theta-Aktivität im Gehirn vorhanden. Theta-Wellen können auch als „Tagtraum-Wellen“ bezeichnet werden. Diese Wellen im EEG treten dann auf,
wenn die Gedanken wandern, abdriften und die Konzentration nachlässt.
Bei Kindern und Erwachsenen sind diese Wellen häufig dann vorhanden, wenn eine Aufgabe gelöst werden soll, die schwierig ist (Gefühl der Überforderung) oder langweillig erlebt wird (Unterforderung).
Das bedeutet, dass bei Herausforderungen (oder Überforderungen) und bei Routineaufgaben die Gedanken abdriften. Diese mangelhafte Konzentration führt dazu, dass Aufgaben schlechter gelöst werden und
dadurch Probleme in der Schule (oder am Arbeitsplatz) entstehen.
Das Training mit Neurofeedback hilft die „Tagtraum-Wellen“ (Theta) zu reduzieren und die Konzentrationswellen (Beta) zu fördern. Die Kinder oder Erwachsenen lernen unbewusst, ihr Gehirn selbst zu kontrollieren und immer dann einen konzentrierten Zustand „einzuschalten“, wann dies erforderlich ist.
Eine multizentrische Beobachtungsstudie mit 251 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit ADHS-Diagnose hat gezeigt, was ich in meiner Praxis täglich erlebe: ILF-Neurofeedback wirkt — und das meist schon nach wenigen Sitzungen spürbar. In der Studie verbesserten sich Aufmerksamkeit und Impulskontrolle bei allen Teilnehmenden signifikant. Die Teilnehmenden machten im Schnitt zehnmal weniger impulsive Fehler als vorher, und 97% berichteten subjektiv von einer spürbaren Verbesserung. Wie viele Sitzungen es insgesamt braucht, hängt von der Stärke der Symptome ab — das besprechen wir gemeinsam und passen es ganz auf dich an.
Wissenschaftliche Untersuchungen bejahen dies eindeutig. Die Tendenz zu einer Verringerung bzw. Absetzung einer Medikation allerdings in Abspache des behandelnden Arztes, ist je nach Fall möglich.
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